Geografie des Valpolicella und die besten Anbaugebiete für Amarone
- hkp272
- 22. Juni
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Valpolicella ist recht groß, aber nicht zu groß – etwa 8.600 Hektar Rebfläche. Zum Vergleich: Chianti umfasst 72.000 Hektar, doch es stimmt auch, dass andere renommierte Anbaugebiete wie Barolo und Montalcino weitaus weniger Rebfläche aufweisen: 1.800 Hektar im ersten und 3.500 Hektar im zweiten Fall.
Fünf Haupttäler bilden diese Weinbauregion, die sich von der Poebene bis zum Lessinia-Gebirge erstreckt und von 50 Metern über dem Meeresspiegel im Zentrum von Verona bis zu 600 Metern in den höchstgelegenen Weinbergen reicht. Dieser große Höhenunterschied spiegelt sich deutlich in den Weinen wider: Die Weine aus dem Talboden sind vollmundiger und weniger säurebetont, während die Weine aus den hohen Lagen vertikaler sind, mit großer Ausdruckskraft und knackiger Frucht. Contrada Palui gehört zu den Weingütern in den hohen Hügeln und verfügt über Weinberge auf 500 Metern Höhe auf dem Kamm eines Bergrückens.
Historisch gesehen wurden die Trauben für den Amarone ausschließlich in Hanglagen angebaut, da diese aufgrund der besseren Belüftung aus Sicht der Krankheitsbekämpfung leichter zu bewirtschaften waren. Die „Fruttai“ – die Gebäude, in denen die Trauben monatelang getrocknet werden – wurden speziell an den Hängen errichtet, um die thermischen Winde zu nutzen, die warme Luft aus der Ebene die Hänge hinauf transportieren und so zum Trocknen und damit zum Schrumpfen der Trauben beitragen.

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